H o m e p a g e    von   
G ü n t e r   S i e l i n g


 
 



Liebe Besucher meiner Homepage !

Unter diesem Menuepunkt "Verschiedenes" gedenke ich weiterhin  interessante Beiträge zu veröffentlichen, zum Beispiel besondere Erlebnisse, lustige oder merkwürdige Begebenheiten, Fragen, Anworten und Stellungnahmen zu aktuellen Themen aus Gesellschaft, Politik u. Wirtschaft. Es könnten auch Beiträge meiner  Homepage-Besucher  sein. 


Der nachstehende Beitrag versucht eine Antwort auf die Frage zu finden:  Zufall, oder was sonst ?

Begegnung mit Werner Zegula

 im  Juni 1945 In Yassi/Rumänien

Persönlich unbesiegt, erlebte ich das Kriegsende im damaligen Böhmen und Mähren. In den Waffenstllstandsvereinbarungen vom 08.06.1945  waren alle Wehrmachtsangehörigen de facto zu Kriegsgefangenen erklärt worden. So konnte der Russe hundertsausende Soldaten mühelos einsammeln und hinter Stacheldraht einsperren.  Endlich, nach  wochenlangen Aufenthalten in verschiedenen Lagern der Tschechei, und schließlich viertägiger stockender Fahrt am 10.Juli 1945 erreichten wir unser vorläufiges Ziel. Es war Yassi (rumänisch: Iasi), eine direkt an der Grenze zur damaligen Sowjetrepublik Moldawien  gelegene größere rumänische Stadt mit damals etwa 200 000 Einwohnern. Man verbrachte uns auf eine riesige von Stacheldraht und Wachtürmen umgebene Wiese, auf der bereits Zehntausende Kriegsgefangene lagerten. Und nun kamen wir, also noch einmal 1000 „Neue“ hinzu. Am Eingang zu diesem Lager war ein provisorischer Kiosk aufgebaut, in dem ein russischer Natschalnik (=Vorgesetzter) mit langen alphabetischen Listen saß. Hier mussten wir einzeln hindurchgehen und laut unsere Namen und Heimatorte angeben. Erst nachdem mein Name auf der Liste gefunden und mit einem Häkchen versehen worden war, konnte ich ins Lager eintreten.

Kaum hatte ich das Lager betreten, geschah etwas, was mich während der ganzen Gefangenschaft beschäftigte und was ich auch Jahrzehnte später immer noch als ein kleines Wunder empfunden habe. Als ich am Durchgang zum Lager gerade laut meinen Namen ausgerufen hatte, trat ein Gefangener an mich heran und fragte ob ich der Günter Sieling aus der Koblenzer Str. 11 in Berlin sei.  Als ich seine Frage bejahte, stellte er sich als Werner Zegula vor. Werner, einziger Sohn der Familie Zegula,  war im gleichen Eckhaus Detmolder Str 52 / Koblenzer Str.11 groß geworden, wie ich. Da er etliche Jahre älter war als ich, beschränkten sich unsere Kontakte damals nur auf  Begrüßungen bei Begegnungen im Hausflur oder auf der Strasse.  Er hatte  Meteorologie (Wetterkunde) studiert, war schon vor Kriegsbeginn ins Berufsleben eingetreten und wir hatten uns aus den Augen verloren und viele Jahre nicht mehr gesehen, so dass ich ihn nicht gleich erkannt habe. Während des Krieges wurde Werner Zegula als wissenschaftlicher Wetterexperte bei einer entsprechenden Einheit der Deutschen Wehrmacht eingezogen. Auch er war mit seiner Einheit nach Kriegsende in Gefangenschaft geraten. Und nun trafen wir uns am Eingang eines Sammellagers in Yassi mit Zehntausenden Kriegsgefangenen aller Nationalitäten, die hier zu neuen Transporten nach Russland zusammengestellt wurden. Er berichtete mir, er sei vor einigen Tagen hier angekommen und wäre schon mehrfach zur Pforte gegangen, um mit einem vertrauens-würdigen aus Berlin stammenden Menschen Kontakt aufzunehmen. Und nun trifft er ausgerechnet mich hier, der nicht nur aus Berlin stammt, sondern der im gleichen Eckhaus mit ihm aufgewachsen ist und den er persönlich kennt. Werner erklärte mir, dass er an Gelbsucht erkrankt sei und dass es  hier im Lager unter den gegebenen Verhältnissen keine Möglichkeit für eine  medizinische Behandlung gibt. Er rechne deshalb fest damit, dass er nicht mehr lange leben wird. Deshalb habe er sich am Lagereingang aufgehalten und versucht, Soldaten aus Berlin anzusprechen, die dann vielleicht eines Tages eine entsprechende Nachricht an seine Angehörigen weiterleiten könnten.  Bei aller Tragik der Umstände betrachtete auch er es als einen Glücksfall ersten Ranges, hier unter den Zehntausenden Kriegsgefangenen mitten in Rumänien, ausgerechnet mich gefunden zu haben, der sogar bis 1932 im gleichen Haus wohnte, wie er selbst. Werner Zegula hatte noch kurz vor Kiegsbeginn geheiratet. Er übergab mir schließlich ein Foto seiner Frau und seiner kleinen Tochter mit der Bitte, dieses Foto seinen Angehörigen auszuhändigen, hoffend, dass es mir vergönnt sein möge, eines Tages die Heimat wiederzusehen. Wir haben uns dann noch einige male in diesem Lager getroffen und miteinander gesprochen. Der Zufall wollte es, dass wir nach  einigen Tagen im gleichen langen Transportzug Richtung Russland in Marsch gesetzt wurden. Schon am nächsten Tag berichtete mir der Wasserträger unseres Waggons, dass der in einem vorderen Waggon befindliche Werner Zegula in der Nacht gestorben und an einer Bahnstation in der Ukraine ausgeladen worden ist.  Mir aber ist es tatsächlich gelungen, das Foto von Werner Zegula durch alle Filzungen und Unzulänglichkeiten einer Gefangenschaft zu bewahren, so dass ich es nach meiner Entlassung im August 1948 den Eltern und seiner Frau mit seinen allerletzten durch mich übermittelten Grüßen überreichen konnte. Ein für mich kleines Wunder hatte somit seine Vollendung gefunden. Tatsächlich hatte bis zu diesem Zeitpunkt Werner Zegula als vermisst gegolten. Erst durch meine eidesstattliche Versicherung beim Deutschen Roten Kreuz wurde die Gewissheit seines Todes dokumentiert.


Notiz über eine Begegnung mit der uns gegenüber wohnenden Familie Wolf in Berlin 1976

Irgend wann im Jahr 1976, gelegentlich eines Berlinbesuches , fuhren wir, von der Avus kommend, auf dem Kurfürstendamm, um dort für uns eine Parklücke zu suchen. Aber erst nach etwa 2 km  fanden wir kurz vor der Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche endlich eine Parklücke. Genau zu diesem Zeitpunkt und genau an dieser Parklücke, metergenau und sekundengenau,  als Nina die Beifahrertür öffnete, spazierten unsere Nachbarn, Herr und Frau Wolf, die  in Frankfurt im Haus  vis à vis von uns wohnen,  vorbei und es gab eine überraschende Begrüßung.

 

 Zufällige Begegnung mit Irmgard

und Edgar Rudolph im Oktober 1995

Während eines Klinik- Kur – Aufenthaltes  im Oktober 1995 in Bad Rappenau, zwischen Heidelberg und Heilbronn gelegen, machten die Kurgäste an einem Sonntag Vormittag eine Radtour. Ich fuhr allein zurück nach Bad Rappenau. Es gab viele Fahrradwege dorthin. An diesem Sonntag fuhr ich, ohne dass ich es eigentlich wollte,  auf einen ganz anderen Weg, am Mühlbach entlang. Etwa 2 km vor Bad Rappenau entdeckte ich beim Überholen einer größeren Wandergruppe mittendrin das Frankfurter Ehepaar Irmgard und Edgar Rudolph, Eltern unseres  Schwiegersohnes Roland Rudolph. Zufall ? Es hätte viele Möglichkeiten gegeben, dass wir uns, 200 km von unserem gemeinsamen Wohnort Frankfurt entfernt, nicht getroffen hätten. Denn keiner wusste ja vom anderen, dass er zur gleichenn  Zeit am gleichen Ort sein würde. Das machte mich wieder einmal nachdenklich, ob da nicht doch einer lenkt nach dem Motto: „Der Mensch denkt, Gott lenkt, ich kann es kaum fassen, ich habe das Schicksal lenken lassen. Schon einige Male hatte ich ähnlich Merkwürdiges erfahren.

 

Notiz über eine Begegnung mit

Helga und Wolfgang Quurke

In der Wallhalla in Regensburgim September 1999

In den 50er Jahren waren wir als  Mitarbeiter  einer Berliner Fotopapierfabrik Kollegen:  Wolfgang Quurke/Berlin und ich, der Günter Sieling/Berlin, aber seit 46 Jahren wohnhaft im Raum Frankfurt. Wir hatten uns Jahrzehnte lang nicht gesehen, sondern lediglich einige Wochen zuvor miteinander telefoniert, um ein Treffen der alten  Kolleginnen  ´und - Kollegen zu organisieren.

Am 22.09.1976 spazierten wir um 10.48 Uhr im Rahmen eines Klassentreffens meiner Frau Nina auf dem weiträumigen Gelände der Wallhalla bei Regensburg umher. Auch Wolfgang Quurke fuhr von einem Urlaubsort im Frankenland an diesem Tag zur Wallhalla.  

nicht irgend wann, sondern just am gleichen Tag und vor allen Dingen zur auf die Minute, man muss sogar sagen, zur genau auf die Sekunde gleichen Zeit.

So geschah es, dass mich um 10.48 jemand auf die Schulter klopfte und fragte, ob ich nicht der Günter Sieling sei. Zufall oder was sonst ? Schließlich ist das Wallhalla Gelände  so weiträumig, dass man sich eher aus dem Weg gehen kann, als just zu einer bestimmten Sekunde an der gleichen Ecke anzukommen, so dass ein Aufeinandertreffen unausweichlich ist. Natürlich ist dieses unverhoffte Wiedersehen auch durch ein entsprechendes Foto, deshalb die genaue Zeitangabe,  dokumentiert  

Unverhofftes Treffen in der Wallhalla bei Regensburg: Wolfgang Quurke und Günter Sieling

Ich, der Günter, habe in meinem Leben oft ähnliche Begegnungen gehabt, bei denen ich mich fragte, war das wirklich nur ein Zufall?  Ich meine, leichter gewinnt man 6 Richtige im Lotto, als dass sich solche schier unglaubliche Zusammentreffen ereignen.

Es gibt Dinge, da reicht unser Denkvermögen einfach nicht aus. Wir sind eingegrenzt auf das, was unsere Sinne uns zeigen und was unser Verstand denken kann. Vieles wird uns für immer rätselhaft bleiben. Unser Leben ist keine graue Sackgasse mit nachtschwarzem Ende, sondern ein Leben mit einem den Menschen wohl immer verborgen bleibenden Ausgang.

 

Notiz über eine Begegnung

mit Dr. Walter Bachmann/Marl

in Abano Therme am 28.Juni 2001

Als mein Kriegskamerad und Freund im Juni 2001 mit dem Auto-Reisezug in Richtung Italien startete, um in Abano Therme einen 14-tägigen Erholungsurlaub zu verbringen, wusste er nicht, dass einen Tag später auch sein Pionierkamerad Günter Sieling (beide kennen sich seit 1938, weil sie beide als Soldaten im gleichen Bataillon dienten))  per PKW zu einem 14-tägigen Urlaub  nach Italien in das benachbarte Termalbad Montegrotto fahren würde. Nur  wenige Tage später, am Donnerstag den 28.Juni gelüstete es dem Günter Sieling und Gattin Nina eine Spazierfahrt in das nur 14 km entfernte Abano zu unternehmen, um einen kleinen Stadtbummel zu machen und den Ort kennen zu lernen. Wir fanden einen Parplatz und begannen unseren Rundgang durch das kleine Thermal - Kurstädtchen, wobei wir nicht nach Plan vorgingen, sondern uns intuitiv treiben ließen. Zur selben Zeit hatten Walter Bachmann und seine Lebensgefährtin Margret Finger ihre Mittagsruhe im 5-Sterne-Hotel  "PRESIDENT" in Abano beendet und beschlossen, ebenfalls einen kleinen Spaziergang zu machen, um dann irgendwo auf einer netten Kaffee-Terrasse einen Capuccino einzunehmen. Noch wussten Walter und Günter nicht, dass es wenige Minuten später auf der via Montirone ein unverhofftes Wiedersehen geben würde. Noch waren beide zu weit auseinander und es bestand die Gefahr, dass Günter u. Nina etwas länger an einem Schaufenster verharren würden oder sich zu einem Abbiegen in eine der Nebenstraßen verleiten ließen. So verharrten Günter und Nina noch eine halbe Minute an einem großen Planungsmodell der künftigen Kurpromenade, bis Günter, einer unbewußten  Eingebung folgend, zur anderen Straßenseite überwechselte, wo er genau zur gleichen Sekunde ankamen, wie unser Spaziergänger Walter Bachmann und seine Lebensgefährtin.  Günter guckte einmal, guckte zweimal und klopfte mit dem Ausruf, "das kann doch nicht wahr sein", unserem verdutzten Walter auf die Schulter. Nun kam auch schnell meine inzwischen auf uns aufmerksam gewordene Ehefrau Nina herbei und somit war die Überraschung komplett. Als wir bald darauf ein nettes Plätzchen auf einer Hotelterrasse gefunden hatten, setzte Margret Finger noch einen "i"-Punkt drauf, als sie uns offenbarte, wie sehr sie sich freue, uns gerade heute als Gäste zum Capucino einladen zu können, denn sie habe heute Geburtstag. 


Dr.Walter Bachmann mit Lebensgefährtin Margret Finger und Günter Sieling mit Ehefrau Nina beim Geburtstagskaffee in Abano Therme

Es hätte unzählige Möglich-keiten und Zufälle gegeben, dieses Zusammentreffen nicht zustande kommen zu lassen, Sekunden Zeitunterschiede im Verhalten der beiden Kamera- den hätten das verhindern können. Ich meine daher, irgend eine geistige Kraft, ein Astralwesen, hilft, für uns unsichtbar, dass solche Ereignisse stattfinden können. Für mich ist das jedenfalls ein kleines Wunder. Ich habe im Laufe meines Lebens etliche ähnliche Begegnungen gehabt, die für mich an ein Wunder grenzen und ich bin sicher, dass der eine oder andere Ähnliches berichten könnte.  

 

Eine kuriose Konto - Übereinstimmung

Irgend wann vor ein paar Jahren erhielt ich von der Postbank mal wieder eine neue Scheckkarte und dazu eine entsprechende 4-stellige Geheimzahl, die man benötigt, wenn man sich z.B. am Automaten Bargeld vom eigenen Konto auszahlen lassen will.

Diese Kennzahl lautete:   278 mit einer Null davor, also 0278.

Ein halbes Jahr später erhielt ich von meiner Bank ebenfalls eine neue Scheckkarte mit der Kennzahl:  278. aber mit einer 0 dahinter, also 2780.

So brauche ich mir also nur die drei Zahlen 2, 7, 8 zu merken und eine "0" davor oder eine "0" dahinter setzen. Also leicht zu merken.

Da man sich im Alter meist Zahlen nicht mehr so gut merken kann, habe ich mir gedacht, dass mir mit diesen fast identischen Zahlenkombinationen jemand insgeheim helfen  wollte. Oder ?

Ist das nun Zufall, oder hat meine Bank von der Postbank meine Kennzahl erfragt und bekommen und hat die Bank mir dann eine fast gleiche Kennzahl zugeteilt ?

PS.: Die o.a. Zahlen sind natürlich nicht meine tatsächlichen Geheimzahlen, nur die Art der Identität ist gleich.

 

Hinweis aus dem Jenseits am 17.05.2013 ?

Nach dem Tod meines Sohnes Wolfi  am 19.11. 2010 besuchte ich zusammen mit meiner Ehefrau Nina einige Steinmetzbetriebe, um einen passenden Grabstein für unsere Familiengrabstätte zu finden. Unter anderem fuhren wir auch in den Odenwald und fanden dort den Steinbruch, wo aus großer Tiefe der Millionen Jahre alte Rosenquarz gebrochen wird. Die Auftragsvergabe wurde durch Ninas Erkrankung und durch ihren Tod am 07.02.2013 unterbrochen. Erst nach Ihrem Tod forderten wir von der Steinmetzfirma Stang ein Angebot an. 

  

Am 19.5.2013  lagen in meinem Briefkasten nur 2 Briefe.

1 Brief von der Steinmetzfirma Stang mit einem Angebot vom 17.05.2013. Es lautete über Euro 7.277,24, und 1 Brief vom Postsparamt v 17.05.2013  mit einem Betrag über Euro 7.277,81, btr. Kontoauflösung von Ninas Postsparbuch.

Ist das nun Zufall, oder wollte uns mit diesem Zusammentreffen meine Frau Nina aus dem Jenseits darauf hinweisen, dass wir dieses Angebot annehmen sollen, denn sie würde es ja mit ihrem Postsparbetrag bezahlen. Auch dass beide Briefe, und nur diese beiden Briefe und keinerlei Werbung,  genau am 19. des Monats zusammen in meinem Briefkasten lagen, ist interessant, da diese Zahl „19“  in der Grabinschrift 2 mal enthalten ist. Wären die Briefe an unterschiedlichen Tagen angekommen, hätte ich die Übereinstimmung der Beträge wahrscheinlich gar nicht mitbekommen.

In letzter Zeit haben Nina und ich mit dem Älterwerden oftmals darüber laut nachgedacht, was kommt danach. Wir hatten gehört, dass es zu allen Zeiten Menschen gegeben hat, die versucht haben, nach dem Tode den Hinterbliebenen ein Zeichen zu geben und dass wir es auch versuchen sollten.

So werte also auch ich diese Synchronität als ein Zeichen Ninas aus dem Jenseits. 

 

 

 



Die beiden o.g. Briefe mit den identischen Endbeträgen lagen am 19.05.2014 in meinem Briefkasten.

a. 19.08.1893 wurde meine Mutter Lisbeth Sieling, geb. Worbs, in Berlin geboren

Gerhard Sieling, Günters Bruder, Ist am 19.7.1943 in Debrecewo (Ukraine) gefallen.

DEBRECEWO, so hörte ich erneut in den Nachrichten zur Ukraine-Krise, wurde am 19.2. 2015 von russ. Separatisten eingenommen.

Wolfgang Sieling wurde am 07. November 1944 geboren und starb am 19. September 2010.

Nina Sieling wurde am 19.Juni 1927 geboren und starb am 07.Februar 2013. 



 

Ein typisches Merkmal eines synchronistischen Ereignisses ist die Einmaligkeit.

Es ist eine nicht wiederholbare Erfahrung.

 

Wenn wir uns überlegen, wie selten wahre Liebe vorkommt, wie unwahrscheinlich es ist, dass wir von den Millionen Menschen, denen wir im Laufe des Lebens begegnen, gerade die wenigen kennenlernen, die so gut  zu uns passen, dann begreifen wir, in welch hohem Maße es vom Zufall abhängt, welche Partner, Geliebten und Freunde wir uns aussuchen.

Das Wunderbare an der zeitlichen Übereinstimmung zwischen einem äußeren Ereignis und einem inneren Zustand – ein Hauptmerkmal synchronistischer Situationen – liegt darin, dass uns bewusst wird, dass wir Teil einer Geschichte sind, dass alle scheinbaren Zufälle, die wir erleben, einen Sinn und einen Zweck haben.

 

Grabstätte der Familie Sieling auf dem Südfriedhof in Frankfurt am Main